Familiengeschichte
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"Morgenpost"

Wilhelm Suwelack

Geboren am 28.12.1899
Gestorben am 12.09.1941

Wilhelm Suwelack wurde am 28. Dezember 1899 als achtes von zehn Geschwistern der Eheleute Joseph Suwelack und Katharina geb. Brockmann in Billerbeck geboren. Er besuchte die Volks- und die Rektoratsschule in Billerbeck und machte 1918 am Gymnasium in Coesfeld das Abitur. Bereits 1917 kam er zur fliegerischen Ausbildung an die Fliegerersatz-Abteilung 2 (FEA 2) in Schneidemühl und zur Flieger-Beobachter-Schule in Schwerin, wurde aber nicht mehr im Krieg eingesetzt.

1919 studierte er an der Technischen Hochschule München, die er 1923 als Diplom-Ingenieur verließ. Als Konstrukteur arbeitete er anschließend bei den Junkers-Flugzeugwerken und einige Monate bei den Albatros Flugzeugwerken in Berlin-Johannisthal.

Am 8. Januar 1926 gründete er in Billerbeck zusammen mit seinem Bruder Richard die Firma Gebrüder Suwelack. Die Firma produzierte zuerst im Elternhaus an der Münsterstraße, dann in gepachteten Gebäuden an der Holthauser Straße Gebäck, Waffeln, Keks, Spekulatius, Zwieback und Bonbons.

Am 19.12.1931 heiratete Wilhelm Suwelack Marie-Luise (Marly) Cunz und wohnte mit Frau und Tochter Barbara an der Beerlager Straße in dem Wohnhaus, das der bekannte Münchener Architekt Sep Ruf entworfen hatte. Wie sein Bruder Josef war Wilhelm Suwelack ein begeisterter Flieger und hatte auf Deutschlandflügen und Flugtagen große Erfolge. Besonders setzte er sich ein für den Nachwuchs bei den Segelfliegern.

1939 wurde Wilhelm Suwelack zur Luftwaffe eingezogen und war als Hauptmann und Staffelkapitän zunächst im Westen im Einsatz. Später flog er im Russlandfeldzug mit dem Fieseler Storch den Oberbefehlshaber Generaloberst Eugen von Schobert zu verschiedenen Einsätzen. Am 12. September 1941 landete die Maschine auf einer Mine „in Höhe der Krim, neben der Straße Kachorka – Berislav bei Melitopol . Der Besuch galt den Gebirgsjägern.” (Marly Suwelack in einem Brief vom 18.7.1988) Ihr Grab fanden sie in Nikolajew.

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